560 Tonnen beträgt das maximale Startgewicht eines A380, landen darf dieser Typ mit maximal 386 Tonnen. Bei außerplanmäßigen Landungen wird Kerosin vor einem entsprechenden Manöver über eigens dafür vorgesehene Auslassdüsen an den Tragflächen versprüht. Das Kerosin samt möglichen Schadstoffen verdunste dabei in der Luft. In D kommt es zu solchen Vorgängen ca. 2x im Monat. (SZ 26.11.2022)
Katars Fussballspiele sind länger
Die Fussballspiele in Katar kommen einem nicht nur lang vor, sie sind es auch. Die erste Halbzeit der Begegnung England-Iran hatte eine Nachspielzeit von 14 Minuten. Das Eröffnugsspiel Katar-Ecuador dauerte 10 Minuten länger, das zwischen Holland und Senegal 12 Minuten. Die Spieler der USA und Wales waren 14 Minuten länger auf den Beinen. Nicht ganz unschuldig an diesen ungewöhnlichen Verlängerungen scheint Pierluigi Collina, Präsident der FIFA-Schiedsrichterkommission. Er habe die Schiedsrichter angewiesen, alle Zeiten, die der Ball nicht gespielt wird, nachspielen zu lassen. Fallen drei oder vier Tore, so Collina, müssten alleine deshalb drei oder vier Minuten nachgespielt werden.
siehe auch https://t.co/HLQBdSqL9N
Sahara und Staub, Aerosole und Regen
Der Saharastaub über Europa ist ein Wetterphänomen, das nicht nur Spuren auf Straßen, Autos, Mülltonnen, Briefkästen, Fahrradsätteln und Fensterscheiben hinterläßt.
Der Saharastaub, der weltweit unterwegs ist, ist reich an Mineralien. Das Calcium und Magnesium, das er enthält, dient z.B. den Regenwäldern Amazoniens als Dünger.
Man schätzt, dass aus der Sahara järlich eine Milliarde Tonnen Staub in die Atmosphäre geblasen werden.
Die Sahara ist aber nicht die einzige Stauberzeugerin. Es gibt noch andere Quellen. Ruß, Kohlenwasserstoffpartikel, Schwefelsäuretröpfchen sind das Ergebnis menschlicher Aktivitäten; neben dem Saharastaub ist Meersalz noch eine wichtige natürliche Staub-Quelle.
Staub kann nun nicht nur Mineralien enthalten, er sorgt auch dafür, dass es – Achtung! – überhaupt regnet.
Den besagten Zusammenhang zwischen Niederschlag und Staub untersuchen Forscherinnen und Forscher für Partikelchemie.
Staub bildet Aerosole. Das sind Schwebeteilchen. Aus der Virologie kennt man virale Aerosole als Krankheitsüberträger, in der Partikelchemie weiß man, dass Staub-Aerosole die Bildung von Regen, Schnee und Hagel beeinflussen.
Dass es Wolken braucht, damit es regnet, ist klar. Was aber geschehen muss, damit es regnet, ist nicht so klar. Selbst Forscherinnen und Forscher der Partikelchemie sind die daran beteiligten Abläufe nicht in allen Einzelheiten bekannt.
Einiges wissen sie aber schon.
Schaut man sich z.B. eine „kleine“ Gewitterwolke mit einer Größe von 10x10x5 km an, dann ist darin Wasser enthalten, das zusammengenommen einem Gewicht von über 500.000 Pkws entspricht. Die Energie, die in so einer „kleinen“ Wolke steckt, entspricht dabei der von einem Dutzend kleinerer Atombomben.
Kleine wie große Wolken, Wolken in geringerer oder größerer Entfernung vom Erdboden, haben eine Gemeinsamkeit: es gäbe sie nicht, ohne Aerosole.
Wolken sind nämlich nicht nur Wasserdampf, der durch Sonneneinstrahlung entsteht und dann immer höher steigt. In kälteren Luftschichten würde dieser Dampf einfach kondensieren und als Wasser wieder auf den Boden zurückfallen. Erst mit einem Aerosol-Kern gelingt es Wassermolekülen einen Regentropfen zu bilden. Aerosole fungieren dabei als eine Art Landeplatz.
Die Schwebeteilchen, auf denen die Wassermoleküle also „landen“, bilden mit diesen zusammen aber nur eine Art Fundament. Das für die Bildung eines Regentropfens erforderliche Wachstum erfolgt nicht dadurch, dass sich diesem Fundament einfach immer mehr Wassermoleküle anschließen. Die Verwandlung von Wolkentröpfchen zu richtigen Regentropfen ist das Ergebnis von Kollisionen vieler Wolkentröpfen.
Mit Hilfe eines einfachen Modells, kann man diesen Prozess ganz gut veranschaulichen.
Man nimmt eine Sprühflasche und besprüht eine senkrechte Fläche, z.B. eine Fensterscheibe, mit einem Nebel aus Wasser. Auf dieser Fläche bilden sich viele kleine Tröpfchen. Sprüht man anschließend noch einmal auf dieselbe Fläche, dann vereinigen sich einige kleine Tröpfen zu großen und laufen die senkrechte Fläche hinunter.
Versteht man nun diese senkrechte Fläche als eine zweidimensionale Wolke, dann ist das Herunterlaufen der dickeren Wassertropfen der Zeitpunkt, von dem man sagen würde, dass es jetzt regnet.
siehe auch: https://www.mpg.de/forschung/aerosole-und-wolken
Flughafen Frankfurt: Wohin?
Ich komme gegen 18 Uhr am Terminal 2 des Frankfurter Flughafens an. Aus Madrid. Der Bus fährt mich vom Flugzeug zum Flughafengebäude. Die Türen des Busses öffnen sich und geben den Weg frei in die Empfangshalle.
Warum gibt es aber hier im Eingangsbereich der Empfangshalle Treppen in zwei entgegengesetzte Richtungen, aber keinerlei Hinweis darauf, wohin diese Treppen führen? Es gibt überhaupt keinen Hinweis: nicht wie man zum Ausgang kommt, nicht wie zur Gepäckausgabe, nicht wie zu den Anschlussflügen und schon gar nicht zum Terminal 1. Gut, denkt man sich, dachte ich, beide Treppen führen trotz unterschiedlicher Richtungen zum selben Ort. Tatsächlich!
„Flughafen Frankfurt: Wohin?“ weiterlesen5 Milliarden für 30 Millionen
Die Worte des Chefs des UN-Ernährungsprogramms, David Beasley, sind einfach zu verstehen und umso schwerer zu kapieren.
Textbomben?
Dass es zwischen Pakistan und Indien nicht immer sehr friedlich zugeht, weiß man. Textbomben haben mit diesem Umstand aber nichts zu tun, obwohl zwei bekanntere Textbomben ihren Ursprung in einer Sprachgemeinschaft haben, der auf dem indischen Subkontinent annähernd 130.000.000 Menschen angehören. „Textbomben?“ weiterlesen
Umfrage: Coronapandemie und Klimawandel sind vergleichbar große Probleme
69% der Deutschen denken, dass der Klimawandel auf lange Sicht ein ebenso ernstes Problem darstellt wie die Coronapandemie.
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Coronapandemie: Optimisten, Zufriedene und Wohlhabende bewegen sich mehr
Ein großes Marktforschungsunternehmen befragt etwas mehr als 1000 Personen und will wissen, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen der Größe der Sorge bezüglich Corona und der jeweils täglich zurückgelegten Distanz.
„Coronapandemie: Optimisten, Zufriedene und Wohlhabende bewegen sich mehr“ weiterlesen
Gaming: Ältere mehr, Jüngere weniger
Der Branchenverband Game stellt fest, dass immer mehr Deutsche über 60 Jahren ihren Computer, ihr Tablet oder ihr Smartphone dazu nutzen, um Skat zu spielen, eine Aufbausimulation zu machen oder ein Kreuzworträtsel zu lösen.
Ältere Menschen haben das größte Interesse an Online-Nachrichten zu Corona
Ältere Menschen – und dazu zählen Personen schon ab 40 – haben das größte Interesse an Online-Nachrichten über die Corona-Pandemie.
„Ältere Menschen haben das größte Interesse an Online-Nachrichten zu Corona“ weiterlesen
