Roboterjournalismus, Textbausteine und menschliche Intelligenz

Roboterjournalist

Eine ganze Reihe von in- und ausländischen Verlagen läßt bestimmte Presseartikel schon seit Jahren nicht mehr (nur) von Journalisten, sondern von Maschinen schreiben. Ein Beispiel für den sogenannten Roboterjournalismus betreiben die Nachrichtenagentur Press Association und das Start-up Urbs Media in Großbritannien unter dem Namen Radar. Monatlich entstehen hier rund 8.000 Texte. Alle diese maschinell generierten Presseartikel basieren auf Templates oder Mustertexten und werden unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten in jeweils etwas anderer Form für den Lokalteil verschiedener Zeitungen produziert. Die journalistische Arbeit im Radar-Projekt beschäftigten Redakteure besteht nun vor allem darin, diese Mustertexte zu schreiben.

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Werbeausgaben von Amazon steigen gegenüber Vorjahr um fast 50%

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Nielsens Marktforschung hat mal wieder Zahlen veröffentlicht. Überraschungen? Nicht so richtig. Nachdem das Stück, das das Fernsehen am gesamten Werbekuchen im Juli gegenüber dem Vorjahreszeitraum noch um 1,8% geschrumpft war, wuchs es im August gegenüber dem Vorjahr wieder um 0,1%.

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Händler haben Haltung

Ohne Titel

Das EHI ist ein wissenschaftliches Institut des Handels mit Sitz in Köln. Im Juni führte es eine Befragung von 60 Kommunikationsverantwortlichen großer Unternehmen durch. Herausgefunden werden sollte, ob diese Unternehmen eine Meinung zu umstrittenen gesellschaftsrelevanten Themen haben und öffentlich kommunizieren.

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Datenschutzerklärung: lesen und lesen lassen

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Die Zeitschrift Focus hat Allensbach damit beauftragt, Menschen ab 14 Jahren zu fragen, wie sie es mit der überall im Netz zu findenden Datenschutzerklärung halten. Das Ergebnis ist wenig überraschend, die Folgerungen daraus könnten für die Big Five des Internets aber unangenehm werden.

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Schweine im Weltall?

Der erste Mann auf dem Mond war Neil Armstrong, auch wenn die Fotos, die man von ihm kennt, seinen Kollegen Buzz Aldrin zeigen, was wiederum Armstrong egal sein kann, weil diesen Umstand kaum jemand kennt. In der Weigerung Aldrins, Fotos von seinem Kollegen zu machen, mag zwar etwas Böswilligkeit mitgespielt haben, Absichten verbrecherischer Natur gab es jedoch nicht.

Das erste im Weltraum begangene Verbrechen geht also wahrscheinlich nicht auf das Konto eines weißen Mannes, sondern auf das einer weißen Frau: Anne McClain.

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Schadsoftware: Emotet wieder aktiv

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Die vielleicht bösartigste Schadsoftware ist zurück, schreibt heise online. Die Sommerpause, während der es wenig bis keine Aktivitäten gab und während der die für die Verbreitung der Schadsoftware nötige Server-Infrastuktur runtergefahren war, ist vorbei. Infizierte Computer werden, so heise, seit vergangenen Freitag wieder mit Schad-Modulen von Emotet gespeist.

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Dokumentation: Eine Familie aus Köthen

Verwahrlosung

Vor 25 Jahren lief der erste TV-Beitrag. Die Kinder waren damals im Grundschulalter und schon verhaltensauffällig mit einem starken Hang zur Gewalttätigkeit. Sie haben nicht nur genervt, sondern auch terrorisiert. Ihre Verwahrlosung war nicht zu übersehen. Dazu gehörte dann eben auch eine ordentliche Portion Ausländerhass und Nazigehabe.

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